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Von Marc Lewandowski |
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[BSE Teil 01] [BSE Teil 02] [BSE Teil 03] [BSE Teil 04] [BSE Teil 05] [BSE Teil 06] [BSE Teil 07] [BSE Teil 08] [BSE Teil 09] [BSE Teil 10] |
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Klicken sie auf den Plan um direkt zum entsprechenden Bahnhof zu gelangen! |
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”Bimmelludchen” oder auch “Braunschweigs schönste Eisenbahn”, |
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andere landwirtschaftliche Produkte, sowie Kalk und große Mengen Braunkohle transportiert. Die größte Rolle spielte aber der Landhandel, was sich in den großen Lagerschuppen der Genossenschaften und den Rübenverladeanlagen, die an den Bahnhöfen installiert waren, wiederspiegelte. Im Stadtgebiet Braunschweigs gab es auch noch mehrere Industrieanschlüsse. Die Bedeutung der BSE lässt sich am besten daran ermessen, dass es bereits1910 Plähne gab, die Strecke zu elektrifizieren. Es wurden teilweise sogar schon die Masten aufgestellt, dazu aber später mehr. |
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Ausgangspunkt der BSE-Züge war zunächst der Bahnhof der Braunschweigischen-Landes-Eisenbahn (BLE) (Braunschweig-Nord). Nach dem dort aber die Bahnanlagen umfangreich umgestaltet worden waren, hatte die BSE keine Möglichkeit mehr, direkt an den Bahnhof anzubinden. Mitte der 20’er Jahre baute sie sich einen eigenen Endbahnhof (Braunschweig-Nordost) inmitten von Industrieanlagen an der Kurzekampstraße in Gliesmarode, von dem sie dann auf den Bahnhof Gliesmarode-Ost überleitete. Den weiteren Streckenverlauf können Sie dem unteren Netzplan entnehmen. |
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Der 1926 gebaute Bahnhof auf der Kurzekampstraße. Die erste Station der Braunschweig-Schöninger Eisenbahn ab 1927. |
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Bahnhof Braunschweig Nordost Bauplan von 1926 Ansicht Gleisseite. Die beiden Türen rechts waren die Warteräume 1 und 2 Klasse. |
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Der Gleisplan des Endbahnhofes Braunschweig Nordost |
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Dieser Plan zeigt den ersten Bahnhof der Braunschweig-Schöninger Eisenbahn Mitte der 40’er Jahre. Das Gelbe waren einst die Gleisanlagen, von denen so gut wie nichts mehr übrig ist. Einzig der auf dem Plan nördliche Bogen liegt noch völlig zugewachsen an Ort und Stelle. Das war der Anschluss der Firma Thies, den Sie oben auf dem Bild sehen können. Die beiden dunkel eingefärbten Gebäude waren rechts das Verwaltungsgebäude und links das Bahnhofsgebäude. Der violette Bereich dahinter war die Ladestraße der BSE. Auch gehörten alle auf dem Plan orange eingezeichneten Flächen zur BSE. Das waren zum größten Teil Kohlehandlungen der Bahngesellschaft. Das Blaue sind zur Orientierung, rechts die Wabe und links die Mittelriede. |
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Die Verbindung zum Bahnhof Braunschweig Gliesmarode Ost |
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An dem Verbindungsgleis zwischen dem Nordbahnhof und dem Bahnhof Gliesmarode Ost gab es zahlreiche Industrieanschlüsse. Die Anschlüsse wurden mit Stillegung der Bahn entfernt. Lediglich das Durchgangsgleis diente noch bis 1991 als Anschluß für die Firma Thies. |
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Die Umsteigehaltestelle Gliesmarode Ost |
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Nachdem einige Industrieanschlüsse passiert wurden, kommen wir nun zum ersten Haltepunkt der Bahn. Das Violette ist der Bahnsteig, der dazu diente, den Umsteigeverkehr zwischen der BSE und der Braunschweigischen Landeseisenbahn (BLE) zu ermöglichen. Hier in Rot angedeutet, die Gleise der BLE im Bahnhof Gliesmarode Ost. |
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Der Bahn & Busbetrieb der BSE |
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Wirtschaft in der Nähe gab. Wie schon erwähnt, machte die BSE ihr Hauptgeschäft mit Güterverkehrsleistungen, was auch aus den zahlreichen Anschlussgleisen zu den verschiedensten Betrieben zu ersehen ist. Der Personenverkehr lief nur nebenbei und wurde bereits 1950 auf Busverkehr umgestellt. Vor dem Krieg wurde die höchste Reisendenzahl im Jahr 1928 mit fast 400.000 Reisenden erbracht. Nach dem Krieg im Jahr 1948 lag das Höchstaufkommen an Reisenden bei fast 900.000, was wohl an dem Mangel an Nahrungsmitteln in der Stadt lag. Viele Städter fuhren auf das Land, um sich dort mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen. Auch große Flüchtlingsströme aus der Sowjetischen Besatzungszone nutzen zu der Zeit die BSE, da sie einen Bahnhof direkt in Grenznähe hatte. Darüber werde ich aber noch ausführlich im letzten Teil der Reportage berichten |
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Nun aber wieder zurück zur Streckenführung. Wie jede Bahn, hatte natürlich auch “Braunschweigs Schönste Eisenbahn” ein Bahnbetriebswerk mit Lokschuppen und Werkstätten. Gleich hinter dem Bahnübergang Friedrich-Voigtländer-Straße begann der BW Bereich der BSE. Dazu aber mehr im zweiten Teil dieser Reportage. |
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