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Von Marc Lewandowski |
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Die Trasse von Semmenstedt zum Bahnhof Winnigstedt |
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Auszug aus dem ab 1. Dezember 1961 gültigen Buchfahrplan der BSE |
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Am ersten Dezember, gleich nach Beendigung der Rübenkampagne, erschien der neue Buchfahrplan. Wie auf dem Beiblatt unter Punkt 2. ersichtlich, wurden über Winnigstedt hinaus nur noch nach Bedarf Zugleistungen erbracht. Die ersten Vorboten der drohenden Stillegung standen nun schwarz auf weiß in den Fahrplänen. |
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Der Gleisplan des Bahnhofes Winnigstedt. Dieser Bahnhof war mit Einführung des Winterfahrplans 1961 Endstation der BSE auf dem Streckenast nach Mattierzoll. Es gab wegen der deutschen Teilung in Mattierzoll keinen Übergabeverkehr mehr. Deshalb hatte der nur knapp 3 km entfernte Bahnhof an Bedeutung verloren und wurde nur noch wärend der Erntezeit als Umschlagstation angefahren. Trotzdem wurde nartürlich die weiterführende Stecke regelmäßig inspiziert, um bei Bedarf sofort wieder nach Mattierzoll fahren zu können. Wie auch jede andere Bahn hatte natürlich auch die BSE entsprechende Fahrzeuge für die Streckeninstandhaltung. Eines davon möchte ich jetzt kurz vorstellen, bevor es weiter geht in Richtung der eigentlichen Endstation Mattierzoll. |
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Die Trasse von Bahnhof Winnigstedt zum Übergabebahnhof Mattierzoll |
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Das waren einst die umfangreichen Gleisanlagen des Eisenbahnknotenpunktes Mattierzoll um 1930. Das gelb Gefärbte ist der BSE Teil. Die restlichen Gleisanlagen gehörten zur Staatsbahn bzw. Bundesbahn. Nummer 1 ist das von Braunschweig kommende Gleis. Nummer 2 ist das bis 1945 im Betrieb befindliche Übergabegleis zur Kleinbahn Heudeber Mattierzoll. Nummer 3 und 4 sind die Schnittstellen zwischen Staats- bahn und Braunschweig Schöninger Eisenbahn. Die mit Nummer 3 gekennzeichnete Stelle ist die gleiche, die Sie auf den obigen Bildern unter Fotoposition 5 finden. |
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Auf dem rechten Bild ist der Bahnhof Mattierzoll Süd in seiner Gesamtansicht zu sehen. Das Foto entstand, als die BSE schon lange keinen Personenverkehr mehr auf der Schiene durchführte. Heute ist es nicht mehr möglich, aus dieser Position das Bahnhofsgebäude zu fotografieren. Man würde mitten in einem Wald stehen und das Haus vor Bäumen gar nicht erkennen. Mit der Einstellung des Personenverkehrs auf der Schiene begann der Anfang vom Ende für die Braunschweig-Schöninger Eisenbahn. Mit diesem Artikel aus dem Niedersächsischen Ministierialblatt beende ich nun auch meine Aufzeichnungen auf diesem Streckenast. Ich hoffe, ich habe Sie gut informiert und konnte Ihnen ein kleines Stück Braunschweiger Eisenbahngeschichte näher bringen. MfG Marc Lewandowski |
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